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Warum Pausen so wichtig sind

Viele Leute denken, ich wäre so, wie ich bin und ich hätte diesen Blog nur ins Leben gerufen, weil ich so verfressen bin. Weil ich pausenlos am Völlern bin.

Dem ist nicht so. Weit gefehlt. Ich weiß, dass ich gerne Fleisch und Wurst und Käse und Brot in meine Kehle stopfe, aber es ist bei weitem gefehlt, wenn man der Annahme geht, ich würde ohne Unterlass Nahrung zu mir nehmen.

In der Ruhe liegt die Kraft

Ich weiß nämlich um die Wichtigkeit von Pausen. Unterbrechungen sind enorm wichtig. Aber enorm.

Es ist wichtig, beim Fressen daran zu denken, dass man nicht andauernd fressen kann. Gut, vielleicht kann man, aber man sollte nicht. Es ist von enormer Bedeutung, zwischendurch auch mal zu schlafen oder fernzusehen, damit man sich nach einer halben Stunde oder so auf die nächste Fuhr Schnitzel freuen kann.

Bitte: Vielleicht halten Sie mich jetzt für nicht ganz bei Trost. Immerhin ist es ganz natürlich, ja sogar überlebenswichtig, seinen Körper permanent mit der Zufuhr von Nährstoffen am Leben zu erhalten. Aber überlegen sie zu Ende: Sind es nicht auch Menschen des Geistes und der Kunst, die immer wieder betonen, wie wichtig es ist, im Schaffen Pausen einzulegen?

Erfuhr nicht das weltbekannte Genie Albert Einstein seine allergrößten Geistesblitze gerade, als er sich mit billigster und unterfordernster Arbeit am Patentamt verdingte? Als er – praktisch gesehen – eine Auszeit vom Intellekt machte?

Oder aber auch Hemingway. Der gönnte sich immer einen Urlaub mit viel Stoff zum Trinken und ließ das Schreiben Schreiben sein. 

Die Liste ist endlos. Alle reden von Pausen.

Pausen sind wichtig – nur bitte nicht übertreiben

Natürlich – übertreiben darf man es nicht. Der Mensch lebt schließlich nicht vom Brot allein. Und niemand will letztendlich vom Fleisch fallen. Aber zu lange Pausen sind ja im Endeffekt ja auch keine Pausen mehr. Sondern Stillstand.

Und Stillstand wollen wir nicht – schon gar nicht beim Essen…

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