You are currently viewing Es geht immer alles um die Wurst

Es geht immer alles um die Wurst

Suppe, Schnitzel, Schweinebauch und Gulasch – egal, was auf den Mittagstisch kommt, ich hau meine Wurst hinein. Man glaubt gar nicht, wie verliebt ich in Würstel bin.

Man kann zubereiten, was immer man möchte, man kommt einfach nicht umhin, zumindest daran zu denken, das lukullische Mahl mit einer gefüllten Haut geschmacklich, optisch und stilistisch abzurunden.

Heute etwa mache ich mir abends ein indisches Curry. Jeder, der nur ansatzweise Ahnung von der Materie hat, würde behaupten: Da gehört Reis dazu!

Ich sage NEIN!

Wurst, wo immer es nur möglich ist

Viel besser als Reis oder vergleichbare Beilagen harmoniert mit Curry und exotischen Gewürzen das gute alte, unvergleichliche Wiener Würstchen. Mag man es deftiger, darf man gerne auch zu Debreziner greifen und der Geschmacksexplosion, die sich über den gesamten Gaumen hinweg ausbreitet, erliegen.

Würstchen sind nicht nur eine Wohltat, sie ergänzen das ganze Spektrum der globalen Küche um weitreichende Facetten und ich würde sogar so weit gehen, sie zu Kaffee und Kuchen zu kredenzen. 

Wem fehlt nicht beim Verzehr einer eher langweiligen Schwarzwälder-Kirsch der deftig-herbe Geschmack einer Salami oder Dörrwurst? Abgerundet mit einem Schuss Senf und einem Brotende ergeben sich mannigfaltige wundervolle Kreationen, auf die niemand mehr verzichten möchte, der sie nur ein einziges Mal erlebt hat.

Das Würschtl hat es sich verdient

Lieber Leser, fassen Sie sich ein Herz und geben sie der Wurst eine Chance!

Wer noch nie Kaiserschmarren mit Bratwurst gegessen und dazu einen reschen Weißwurst-Tee getrunken hat, kann sich schlicht und ergreifend nicht vorstellen, was ihm entgeht. 

»Was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht«, sagt man bei uns. Zeigen Sie der Welt und beweisen sie sich selbst, dass sie kein Bauer sind. Wagen sie etwas und folgen Sie meinem Beispiel!

Schreibe einen Kommentar